Sa, 30. Mai bis So, 6. September 2020
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

pausen

Constanze Vogt. 17. Stipendiatin der HAP-Grieshaber-Stiftung
"In meiner Ausstellung präsentiere ich Zeichnungen und Objekte, in denen ich mich mit der Transformation von der Linie oder der Fläche ins Dreidimensionale beschäftige. Jede meiner Arbeiten ist wie eine Übersetzung der jeweils anderen zu sehen. Im Gang durch die Ausstellung werden meine Objekte und Zeichnungen als ein bewegliches Gefüge für die Betrachtenden erlebbar."

Am Sonntag, 30. August kann die Ausstellung nur im Rahmen der Performances (16:00, 17:00, 18:00, 19:00 Uhr) und dem Round Table Gespräch (19:30 Uhr) besucht werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, um Voranmeldung wird gebeten (kunstmuseum@reutlingen.de, 07121/303-2322).

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Veranstaltungsort
Kunstmuseum Reutlingen | Galerie
Eberhardstraße 14
72764 Reutlingen
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Veranstalter
Plakat zur Ausstellung "pausen. Constanze Vogt. 17. Stipendiatin der HAP-Grieshaber-Stiftung"
Constanze Vogt (* 1984, lebt in Kiel) ist die 17. Stipendiatin der HAP-Grieshaber-Stiftung. Sie studierte bis 2015 an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Seit Oktober 2019 lebt und arbeitet sie für insgesamt zehn Monate in Reutlingen und führt hier ihre Arbeit an aufwendig hergestellten Skulpturen und Zeichnungen fort, die sie 2018 im Rahmen eines Stipendiums der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn unter dem Titel spalten ausgestellt hatte. Am Kunstmuseum Reutlingen | Galerie sind diese und die während ihrer Zeit in Reutlingen neu entstandenen Arbeiten in der Ausstellung pausen zu sehen. Im Zentrum stehen dabei großformatige Hängeskulpturen. Diese voluminösen Objekte sind aus vernähten, fragilen Kohlepapieren (Schwarzpausen) geformt. Vogt untersucht mit ihnen die Reaktion von Material auf fremde Werkprozesse. Ein Vorgehen, das auch den anderen gezeigten Arbeiten eingeschrieben ist: Aus den von der Künstlerin gesetzten methodischen Verfahren entstehen durch manuelle Wiederholungen Objekte, die ihre Materialästhetik im Prozess vollkommen verändert haben. Dünne Fäden setzt sie zu großformatigen, hängenden Skulpturen zusammen, während durch das mechanische Setzen identischer Linien organische, gezeichnete Körper entstehen.

Ausstellung im Kunstmuseum Reutlingen | Galerie, Wandel-Hallen, Eberhardstraße 14, vom 30. Mai bis 6. September 2020.

Öffnungszeiten:
Dienstag-Samstag 11-17 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr, Sonntag/Feiertag 11-18 Uhr
Montag und Karfreitag geschlossen.


Das Kunstmuseum Reutlingen | Galerie im Untergeschoss der Wandel-Hallen besticht durch eine eindrückliche Raumgestaltung, die zwischen der ehemals industriellen Verwendung und sakralen Ästhetik changiert. Es ist bereits immanenter Teil des Konzeptes der Künstlerin, dass ihre Arbeiten durch das Eindringen des Tageslichts in den Raum einem Schauspiel von Licht und Schatten ausgesetzt sind. Die Objekte sind so platziert, dass sie von den Besucher*innen umschritten werden, sich unter den Luftzügen bewegen und selbst zu drehen beginnen.
Die Tänzerin Selina Koch und der Tänzer Yahi Nestor Gahe haben in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Constanze Vogt die besondere Atmosphäre der Ausstellung aufgegriffen und ein Bewegungsrepertoire entwickelt, das die Arbeiten aus den vier Werkgruppen: reifen, nähte, o.T (spira) und pausen in einem Spiel aus Bewegung, Nähe und Distanz aktiviert.
Zusammen mit dem Stuttgarter Filmemacher Hagen Betzwieser entstand ein filmisches Porträt der Tanzperformance, die am Sonntag, 30. August 2020, im Kunstmuseum Reutlingen | Galerie uraufgeführt wurde. Durch das Video, das ab 30. August 2020 hier frei abrufbar ist, erhalten auch Interessenten Zugang zu dem einzigartigen Tanzprojekt, die auf Grund der Corona-Pandemie nicht an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können.

Hier können Sie das Faltblatt zur Tanzperformance herunterladen.

Das Projekt wurde gefördert durch das Impulsprogramm „Kultur Sommer 2020“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Innvovationsfonds Kunst Baden-Württemberg