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Kunstmuseum Reutlingen erhält Ankauf im Corona-Förderprogramm des Landes

Kunstmuseum Reutlingen erhält Ankauf im Corona-Förderprogramm des Landes


Angesichts der finanziellen Einbußen freischaffender Bildender Künstlerinnen und Künstler durch die Corona-Pandemie hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ein Sonderprogramm mit 100.000 Euro für Kunstankäufe für nichtstaatliche Museen ausgelobt. Eine Jury entschied sich für 14 Werke zum Ankauf für die Kunstsammlung des Landes Baden-Württemberg, die den antragstellenden Museen aus Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden. Gefördert werden Werke von lebenden Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Baden-Württemberg mit jeweils maximal 10.000 Euro. „Die Künstlerinnen, Künstler und die Galerien haben unter den Auswirkungen der Coronapandemie besonders zu leiden. Deshalb freue ich mich, dass wir mit der Aufstockung der Landesmittel in diesem Jahr einen größeren Kreis erreichen und in dieser Ausnahmesituation unterstützen können“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski am 16. November in Stuttgart. Neben dem Kunstmuseum Stuttgart, der Kunsthalle Mannheim, dem Museum für Neue Kunst in Freiburg und weiteren kommunalen Häusern war auch der Antrag des Kunstmuseum Reutlingen erfolgreich. Eckart Hahns Gemälde Baum und Schlange wird ab sofort die Gemäldesammlung des Kunstmuseums als Dauerleihgabe ergänzen. Museumsleiterin Ina Dinter freut sich besonders über das Timing des Ankaufs: „Schon im Februar werde ich in meiner nächsten Ausstellung Ins Licht. Highlights der Gemäldesammlung im Spendhaus die Arbeit von Eckart Hahn einer breiteren Öffentlichkeit zeigen können.“
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Redakteur / Urheber
Kunstmuseum Reutlingen